Konflikt- und Resilienztrainer:in
15. Oktober, 07:00 Uhr Amberg · 3,5 Tage
Lernpfad12 InhalteDu bist nicht Lehrkraft. Nicht Eltern. Nicht reine Aufsicht. Du bist die Person, die den Nachmittag trägt — und die Frage ist, ob dich jemand systematisch auf diesen Job vorbereitet hat. Diese Online-Weiterbildung ist für dich gemacht. Acht Kurse aus der Akademie, dazu vier Bücher der shapeschool-Bibliothek als PDF. Im shape.pro-Abo enthalten, im eigenen Tempo bearbeitbar. Du lernst pädagogische Haltung, Kommunikation im Alltag und rechtliche Grundlagen. Du verstehst Kinder und begleitest herausforderndes Verhalten. Du gestaltest Elternarbeit, Lernzeit, Mittagszeit und Freizeit pädagogisch wertvoll. Gemeinsam gehen wir das Schritt für Schritt durch. Mit einer Haltung, die im Alltag trägt. Wir nennen sie Nähe, Klarheit, Konsequenz.
Lernpfad22 InhalteDu leitest, ohne dass dir jemand systematisch beigebracht hat, wie das geht. Du improvisierst, schlichtest, tröstest, organisierst. Und am Ende des Tages ist der Dienstplan für nächste Woche immer noch nicht fertig. So kann es nicht weitergehen. Du brauchst ein System, das dich trägt. Diese Online-Weiterbildung ist für dich gemacht. 17 Kurse aus der Akademie, dazu alle fünf Bücher der shapeschool-Bibliothek als PDF. Selbstbestimmt, in deinem Tempo, mit einem Trägerzertifikat am Ende. Du lernst Rolle und Selbstführung, Teamkommunikation, Elternarbeit und Qualitätsentwicklung. Du bekommst Werkzeuge für Lernzeit, Mittagszeit und Freizeit. Du setzt dich mit rechtlichen Grundlagen und dem ISB-Rahmen Bayern auseinander. Und du verstehst systemische Förderung und Inklusion im Ganztag. Diese Weiterbildung ist nicht staatlich anerkannt. Sie ist für die gedacht, die nicht zu Präsenzterminen reisen können oder wollen, aber trotzdem fundiert lernen möchten. Gemeinsam gehen wir das Schritt für Schritt durch. Mit einer Haltung, die im Alltag trägt. Wir nennen sie Nähe, Klarheit, Konsequenz.
Du allein kannst kein Kind durch eine schwere Phase tragen. Das hat noch nie funktioniert. Förderung und Beratung sind Teamarbeit. Wer das vergisst, verbrennt sich. Dieser Kurs zeigt dir, wie. Du nutzt das Unterstützungssystem aus Stand-up, Teamsitzung und Fallberatung. Du führst die strukturierte Fallbesprechung in fünf Schritten und 40 Minuten — kein endloses Lehrerzimmer-Gespräch. Du übst kollegiale Beratung als 30-Minuten-Format. Du erkennst Stolpersteine in der Teamkommunikation — Lösungsreflex, Schuldzuweisung — und bringst dich raus. Du sprichst Kolleg:innen, die anders handeln, unter vier Augen an. Du dokumentierst im Team mit Datenschutz im Blick. Du holst externe Hilfe — Supervision, Fachberatung, Coaching — bevor du ausbrennst. Du setzt Inklusion praktisch um, von der UN-BRK bis zur Schulbegleitung. Du baust dein Netzwerk und kennst die Wege zum Jugendamt. Was sich verändert, ist nicht der Aufwand. Es ist die Last, die du allein trägst.
Tim ist das Problem. Sagt die Kollegin. Sagt die Lehrkraft. Sagt die Mutter. Sagst manchmal du selbst. Aber Tim ist nicht das Problem. Tim ist das Symptom eines Systems. Dieser Kurs gibt dir das systemische Denken, mit dem Förderung und Beratung anfangen. Du verstehst Konstruktivismus, lineare und zirkuläre Kausalität — und warum jeder seine eigene Welt baut. Du siehst Kinder als Teil eines Systems aus Familie, Schule, Ganztag und Peers. Du arbeitest mit Hypothesen statt Diagnosen. Du nutzt die systemische Schleife in vier Phasen — beobachten mit dem Kamera-Test, Hypothesen mit dem Weitwinkelblick, Ziele setzen, Maßnahmen planen. Und du dokumentierst sauber: Beobachtung, Interpretation, Bewertung getrennt. ABC-Modell für Verhalten. Doku, die in Elterngesprächen und bei Kindeswohl trägt. Was sich verändert, ist nicht das Kind. Es ist dein Blick.
In Bayern gibt es einen Qualitätsrahmen für die offene Ganztagsschule. Das ISB. 21 Bereiche, zwei Ebenen, klare Anforderungen. Die meisten lesen ihn nie. Die wenigen, die es tun, finden sich danach nicht zurecht. Dieser Kurs übersetzt den ISB-Qualitätsrahmen in deinen Alltag. Du verstehst Aufbau und Logik. Du erkennst die übergeordneten Bildungsziele und prüfst die Rahmenbedingungen deiner Schule. Du entwickelst dein pädagogisches Rahmenkonzept, verankerst es und kommunizierst es so, dass es trägt. Du gestaltest Räume, Zeitstruktur, Mittagszeit und Freizeit nach den ISB-Standards. Du klärst Auswahl der Schülerschaft, Rolle der Schulleitung und Kooperation mit externen Partnern. Du schreibst den Bilanzbericht in zwei Stunden — und nutzt ihn als Motor, nicht als Pflicht. Was sich verändert, ist nicht das Dokument. Es ist deine Position in der Schule.
Qualität ist kein Zertifikat, das du an die Wand hängst. Qualität ist ein Zyklus, den du jeden Tag drehst. Dieser Kurs gibt dir den Zyklus. PDCA — Planen, Tun, Prüfen, Anpassen — als Routine, nicht als Wandbild. Du setzt pädagogische Standards, die im Team tragen, nicht nur auf Papier stehen. Du arbeitest mit dem KVP-Kanban und sammelst Verbesserungsideen aus dem Alltag. Du machst interne Audits im Weekly. Du nutzt QM-Systeme wie Mentortools — und weißt, wann ein Tool über den Alltags-Kanal hinausgeht. Du schreibst Bilanzberichte, die Träger und Schule lesen wollen. Du erkennst Fortbildungsbedarf, hältst Mitarbeiter:innen und sprichst im Sinne deines Trägers — auch wenn der Druck wächst. Was sich verändert, ist nicht der Anspruch an Qualität. Es ist deine Methode.
Du bist im Ganztag. Die Schule sagt: »Ihr seid die Pause vom Lernen.« Eltern sagen: »Ihr seid Lehrer-light.« Beides ist falsch. Aber jemand muss es klären. Das bist du. Dieser Kurs gibt dir das Handwerk für die Schule-Ganztag-Kommunikation. Du klärst Rollen — wer ist wofür zuständig, wo überschneidet es sich, wo nicht. Du kennst deinen Kooperationsvertrag und nutzt ihn als rechtliche Grundlage, nicht als Schublade. Du führst das Abstimmungsgespräch mit der Schulleitung als wiederkehrendes Format. Du baust Brücken zu Lehrkräften — über das Kommunikationsbuch, über Augenhöhe, über Räume, die ihr gemeinsam nutzt. Und wenn es hakt, hast du drei Strategien — und eine Eskalationsgrenze. Was sich verändert, ist nicht der Status der OGS in der Schule. Es ist deine Verhandlungsposition.
Du führst nicht, weil du der Chef bist. Du führst, weil dein Team dich braucht. Und Führen ist Reden. Mit Klarheit. Mit Struktur. Manchmal mit unbequemer Wahrheit. Dieser Kurs zeigt dir, was Menschen brauchen, um gut zu arbeiten — Sicherheit, Zugehörigkeit, Bedeutsamkeit. Du lernst den Circle of Safety als Konzept und als tägliche Praxis. Du übst den kooperativen Führungsstil »shape«: einbeziehen, aber entscheiden. Du führst echte Gespräche statt Tür-und-Angel-Halbsätze. Du nutzt das Wertequadrat von Schulz von Thun für Feedback. Du hast Sätze parat, wenn es schwierig wird — »Dein Satz« für die Momente, in denen du sonst still wirst. Und du löst Konflikte, statt sie auszusitzen. Was sich verändert, ist nicht die Stimmung im Team. Es ist deine Sprache.
Es ist Montagmorgen. Acht E-Mails, drei Anrufe, ein Caterer-Problem, eine Mutter an der Tür. Du sollst koordinieren — aber löschst nur Brände. Koordination ist kein Talent. Sie ist ein System. Dieser Kurs gibt dir das System. Du baust deine 30-Minuten-Planung als Routine, die jeden Tag trägt. Du arbeitest mit Backlogs, Tandem-Prinzip und Kanban — Werkzeuge, die im Ganztag funktionieren, nicht nur in Buchhaltungen. Du planst Tag, Woche und Jahr — und übergibst, sodass dein Ganztag auch ohne dich läuft. Du kennst deine Stellvertretung, deine Räume, dein Budget. Du dokumentierst, was dokumentiert werden muss — und nicht mehr. Was sich verändert, ist nicht der Aufgabenstapel. Es ist die Steuerung. Für alle, die im Ganztag den Überblick brauchen — und behalten wollen.
Du bist Ganztagskraft. Eines Tages sagt jemand: »Wir hätten dich gerne als Koordinator:in.« Und du denkst: Was wird jetzt anders? Es ist nicht das andere Aufgabenfeld, das den Unterschied macht. Es ist die andere Haltung. Dieser Kurs klärt deine Rolle. Du erkennst die fünf Rollen, die ein:e Koordinator:in unterscheiden von einer Ganztagskraft. Du verstehst, wie das Mücke-Schaf-Löwe-Modell deinen eigenen Zustand sichtbar macht. Du übst Achtsamkeit als Werkzeug. Du nutzt Beziehungsfähigkeit, Flexibilität und Prozesskompetenz als die drei Säulen, auf denen Eigenverantwortung steht. Du erkennst deine Engpässe und bringst dich aus der Mückenenergie zurück in die Löwenenergie. Was sich verändert, ist nicht dein Stundenplan. Es ist deine Klarheit darüber, wer du bist, wenn du im Raum stehst. Für alle, die den Schritt zur Koordinator:in machen oder gerade gemacht haben.
KursEin Kind kippt den Stuhl, brüllt, rennt aus dem Raum. In dem Moment denkst du nicht über Bindungstheorie nach. Du reagierst. Wie du reagierst, ist Haltung. Was du dahinter verstehst, ist Handwerk. Dieser Kurs bringt dir beides bei. Du lernst, herausforderndes Verhalten zu lesen statt zu bewerten. Du erkennst die Bedürfnisse hinter den Symptomen. Du nutzt die Eskalationsstufen Mücke, Schaf und Löwe und antwortest in der passenden Tonlage. Du übst Low-Arousal-Deeskalation, Körpersprache, Stimme und Sätze, die im Moment der Krise tragen. Du baust dir ein systemisches Bild jedes Kindes mit dem Weitwinkelblick und dem Eisbergmodell. Und du verstehst, warum Selbstfürsorge in dieser Arbeit nicht Kür ist, sondern Pflicht. Was sich verändert, ist nicht das Kind. Es ist deine Antwort. Für alle, die wissen wollen, warum Kinder so handeln, wie sie handeln — und was sie damit tun können.
KursDu sagst etwas. Es kommt anders an. Das Kind reagiert beleidigt, der Kollege defensiv, die Mutter angespannt. Und du fragst dich: Habe ich das wirklich so gemeint? Kommunikation im Ganztag ist unterschätzt. Sie passiert hundert Mal am Tag, in zehn Sekunden, zwischen Türrahmen und Tablett. Und sie entscheidet, ob dein Tag trägt oder kippt. Dieser Kurs gibt dir das Handwerk dafür. Du arbeitest mit den Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation und übersetzt sie in den OGS-Alltag. Du lernst aktives Zuhören, das innere und äußere Zuhören und die Macht der ersten zwei Sekunden. Du übst, in Konflikten klar zu bleiben, Bedürfnisse zu benennen statt Bewertungen, und Bitten zu formulieren statt Forderungen. Du nimmst Sätze mit, die du am Montag direkt einsetzt — für Kinder, Kollegen und Eltern. Was sich verändert, ist nicht, was du sagst. Es ist, wie du gehört wirst. Für alle, die merken, dass Kommunikation der Hebel ist, an dem fast alles im Ganztag hängt.
KursEs ist 14:30 in deiner Lernzeit. Ein Kind sitzt vor einem leeren Heft. Eines hat angefangen und drei Aufgaben falsch verstanden. Drei brauchen aufs Klo, eines zeichnet, eines kreuzt jeden Buchstaben durch. Du läufst zwischen den Tischen, allen gleichzeitig nicht gerecht, und am Ende der Stunde steht in den Heften kaum etwas. Du fragst dich, ob das hier eigentlich noch Lernzeit ist. Vielleicht kennst du diesen Moment. Viele Ganztagskräfte stehen genau dort. Lernzeit im offenen Ganztag fühlt sich oft an wie Hausaufgaben-Kampf. 14 Kinder, 14 verschiedene Aufgaben, 60 Minuten. Manchmal weniger. Dieser Kurs ist für dich gemacht. 20 Lektionen, rund 150 Minuten. Du wirst entdecken, dass Lernzeit ein eigenes Format ist, kein verlängerter Unterricht. Du lernst die zehn Lernprinzipien kennen, die aus Chaos einen tragenden Rhythmus machen. Du verstehst das 4-Stufen-Modell der Eigenverantwortung und kannst es Schritt für Schritt einführen. Du weißt, was du mit dem Null-Bock-Kind machst, mit dem Überforderten, mit dem Stören. Du nutzt das Hausaufgabenboard als Kanban-Werkzeug, das Kindern die Steuerung ihrer Aufgaben in die Hand gibt. Du weißt, warum 14:00 Uhr der Energietiefpunkt ist und gestaltest deine Phasen entsprechend. Du lernst Lerntechniken wie Cornell, Karteikasten und die drei I's und gibst sie altersgerecht weiter. Du verstehst Differenzierung für die Spreizung deiner Gruppe ohne dich aufzureiben. Und du arbeitest mit Eltern und Lehrkräften so zusammen, dass du nicht jeden Dienstagabend in einem Konfliktgespräch sitzt. Gemeinsam gehen wir das Schritt für Schritt durch, in deinem Tempo, mit einer Haltung, die im Alltag trägt. Wir nennen sie Nähe, Klarheit, Konsequenz. Am Ende hast du ein Zertifikat der shapeschool inside gGmbH, AZAV-zertifizierter und seit 2021 anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Und, was wichtiger ist, du weißt, was du mit diesen 60 Minuten machst. Du weißt, dass es keine Hausaufgabenkontrolle ist. Es ist Lernen.
Ein Kind weint, das Telefon klingelt, ein anderes ruft deinen Namen, und du hast dreieinhalb Sekunden, um zu entscheiden, wer du in diesem Moment sein willst. Das ist Haltung. Nicht das, was du dir vornimmst, sondern das, was im Alltag aus dir herauskommt, wenn der Druck steigt. Dieser Kurs gibt dir das Werkzeug, deine Haltung bewusst zu formen. Du arbeitest an Werten, Mustern und Prinzipien, die deine pädagogische Identität tragen. Manche davon trägst du längst in dir, sie werden hier nur sichtbar gemacht. Andere wachsen im Verlauf. Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen Nähe, Klarheit und Konsequenz. Du lernst die feinen Unterschiede, die im Alltag den Unterschied machen. Du übst Reflexionsformate, die du sofort in dein Team mitnehmen kannst. Und du baust Routinen für Selbstfürsorge, die dich auch nach acht Jahren OGS noch tragen. Was sich ändert, ist nicht dein Verhalten. Es ist deine Souveränität. Geeignet für alle, die seit zehn Jahren in der OGS arbeiten und etwas vermissen. Und für alle, die gerade einsteigen und ein Fundament suchen.
Ein Elternteil sagt einen Satz, der mehr klingt wie eine Drohung als wie eine Frage. Oder ein Anruf vom Träger beginnt mit „Wir müssen reden." Solche Momente bleiben hängen. Nicht weil sie häufig sind, sondern weil du in ihnen merkst, wie viel du eigentlich nicht weißt. Recht im offenen Ganztag ist nicht trocken. Es ist der Boden, auf dem du jeden Tag stehst. Und wenn dieser Boden klar ist, wird vieles andere leichter. Vier Säulen tragen den Kurs: Aufsicht, Haftung, Datenschutz, Kindeswohl. Du lernst, wann du dokumentieren musst, wann du melden musst und wann ein gutes Gespräch ausreicht. Du bekommst eine Landkarte für §8a SGB VIII, ein klares System für die Meldekette bei Kindeswohlgefährdung und Mustertexte für Datenschutz und Schweigepflicht. Außerdem: Formulierungen für die schwierigen Gespräche mit Eltern und Trägern. Klarheit über deine Rolle, deine Befugnisse und deine Grenzen. Ein einfaches Schutzkonzept, das im Alltag wirklich gelebt wird. Was sich verändert, sobald du weißt, was rechtlich gilt, ist deine Souveränität. Auch dein Team und die Eltern hören das. Für alle, die nicht mehr in jedem schwierigen Moment kurz das Gefühl haben wollen, etwas falsch gemacht zu haben.
Wann hast du das letzte Mal nach einem Elterngespräch gedacht: das war es jetzt, präzise, klar, würdevoll? Bei den meisten Fachkräften ist die Antwort: lange her. Nicht weil sie schlecht arbeiten. Sondern weil Elternarbeit ein Handwerk ist, das niemand systematisch lehrt. Dieser Kurs ändert das. Du lernst, Tür, Tisch und Telefon als drei eigenständige Gesprächs-Settings zu lesen. Du arbeitest mit der systemischen Brille, dem Beziehungskonto und einer Fünf-Schritte-Struktur, die auch dann hält, wenn die Emotionen hochkochen. Du übst die sechs schwierigsten Eltern-Szenarien mit konkreten Sätzen. Du gestaltest Elternabende, an die sich Familien erinnern. Und du erkennst die Eskalationsstufen Mücke, Schaf und Löwe, bevor sie eskalieren. Was sich verändert, ist nicht nur, wie du sprichst. Es ist, wie Eltern dich erleben. Und damit, wie sie über die OGS sprechen. Geeignet für alle, die Elternarbeit nicht mehr dem Zufall überlassen wollen.
Sieben Kinder, eine Frage: „Was machen wir?" Du greifst zur erstbesten Bastelidee. Zwei Stunden später merkst du, dass du heute wieder den ganzen Nachmittag improvisiert hast. Was den Unterschied macht, ist selten der Bastelbogen. Es ist die Frage, wie du Freizeit denkst. Gute Freizeitgestaltung im offenen Ganztag ist kein Bespaßen. Sie ist Bildungsraum. Dieser Kurs zeigt dir die drei Säulen Angebote, Projekte und Freispiel und wie sie ineinandergreifen. Du planst Angebote, die in 20 bis 45 Minuten echte Wirkung haben. Du entwickelst Projekte, die Kinder über Wochen tragen. Du gestaltest Freispiel als vorbereitete Umgebung statt als Aufsichtsraum. Dazu lernst du die 3 I's der Didaktik, die Kinderkonferenz als Steuerungsinstrument und ein Kanban-System gegen das Planungschaos. Wenn du weißt, was du tust, beginnen die Kinder zu spüren, dass etwas trägt. Und sie reagieren anders. Für alle, die Freizeit nicht mehr als Lückenfüller verstehen wollen.
Mittagessen klingt nach Versorgung. Tatsächlich passiert hier mehr Pädagogik als in jeder anderen Stunde des Tages — Esskultur, Beziehung, Verantwortung. Wenn du sie bewusst gestaltest. Sonst übernimmt der Zufall: Eines isst nicht. Eines spuckt Erbsen. Am dritten Tisch Streit. Im Ohr eine Kollegin, die fragt, wo der Salat ist. Dieser Kurs gibt dir die Logik dahinter. Du lernst das Konzept der vorbereiteten Esskultur, baust klare Tischrituale und übernimmst die Rolle des Erwachsenen am Tisch bewusst: als Vorbild, Begleiter, Strukturgeber. Hauswirtschaft, Pädagogik und Logistik greifen ineinander, sobald du das Mittagessen als System verstehst. Du gehst souverän mit ablehnendem Essverhalten um, mit Allergien, mit zu schnellen oder zu langsamen Esser:innen. Und du senkst die Lautstärke, ohne ein einziges Mal zu ermahnen. Kinder essen anders, wenn Erwachsene anders da sind. Das ist die wichtigste Beobachtung dieses Kurses. Für alle, die Mittagszeit nicht mehr nur als Versorgung sehen wollen.
Mittwoch, 15:15 Uhr. Die Kinder rennen durch den Raum. Eines bleibt vor dir stehen: „Mir ist langweilig." Du greifst nach einer Bastelidee aus dem Schrank und reichst sie weiter. Im Kopf denkst du: Ich bespaße den ganzen Nachmittag. Aber was lernen die Kinder dabei eigentlich? Genau in diesem Moment landen viele Fachkräfte. Gute Freizeitgestaltung im offenen Ganztag ist kein Bespaßen. Sie ist Bildungsraum. Und sie folgt einer Logik, die du lernen kannst. „Snack, Menü oder Buffet?" ist dein Werkzeugbuch für Angebote, Projekte und Freispielzeit. Auf 15 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch die drei Säulen der Freizeitgestaltung. Du verstehst, warum sie nur gemeinsam funktionieren, und bekommst für jede Säule konkrete Methoden. Du planst Angebote, die in 20 bis 45 Minuten echte Wirkung haben. Du entwickelst Projekte, die Kinder über Wochen tragen. Du gestaltest Freispielzeit als vorbereitete Umgebung, nicht als Aufsichtsraum. Im Buch arbeitest du mit den 3 I's der Didaktik, der Kinderkonferenz als Steuerungsinstrument, Kanban-Systemen für dein Planungschaos und einem rechtlich sauberen Fundament für Aufsicht und Haftung. Rund 180 Seiten pädagogisches Handwerk. Sofort als PDF zum Download. Mit System aus Bespaßung wieder Bildungszeit machen.
Montag, 13:50 Uhr. Leo schmeißt seinen Stuhl um, brüllt, rennt aus dem Raum. Drei Kolleginnen schauen dich an. Du weißt, du musst reagieren. Aber wie? Streng? Verständnisvoll? Nachgeben? Du spürst, wie sich dein Magen zusammenzieht. In genau diesem Moment merken viele Fachkräfte: Ich brauche ein System. Etwas, auf das ich mich verlassen kann, auch wenn der Druck steigt. „Nähe, Klarheit oder Konsequenz?" ist dein pädagogisches Fundament für den offenen Ganztag. Auf 17 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch die drei Säulen einer Haltung, die im Alltag trägt. Du lernst, wie du Beziehung als Fundament baust, Kommunikation so gestaltest, dass sie ankommt, und herausforderndes Verhalten als Kommunikation liest statt als Angriff. Du arbeitest mit den vier Grundregeln, der systemischen Schleife und dem Weitwinkelblick. Du erkennst Eskalationsstufen, bevor sie eskalieren. Und du lernst Deeskalation, die wirklich funktioniert. Du bekommst Werkzeuge für Elternarbeit in Krisen, Teamarbeit bei herausforderndem Verhalten und Selbstfürsorge, damit du das alles durchhältst. Rund 245 Seiten pädagogisches Fundament. Sofort als PDF zum Download. Mit Nähe, Klarheit und Konsequenz aus Überforderung wieder Führung machen.
Freitag, 16:45 Uhr. Frau Özdemir kommt angerannt, in einer Hand die Jacke von Elif, in der anderen das Handy. „Eine Frage schnell, wir haben gestern Hausaufgaben gemacht, Elif sagt aber, hier läuft das anders als..." Du hast zehn Minuten bis Schluss, drei Kinder warten auf dich, und bei Frau Özdemir spürst du: Da brennt etwas. Elternarbeit ist selten planbar. Sie passiert an der Tür, am Tisch oder am Telefon. Und jedes Setting hat seine eigenen Regeln. „Tür, Tisch oder Telefon?" ist dein Handbuch für Elternarbeit, die Vertrauen schafft. Auf 18 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch alle Situationen, die im Alltag zwischen Fachkraft und Eltern entstehen. Du lernst die systemische Brille, das Beziehungskonto und die 12-Schnittstellen-Landkarte. Du verstehst, warum Tür-und-Angel-Gespräche deine unterschätzte Superkraft sind. Du bekommst ein Fünf-Schritte-Protokoll für akute Elterngespräche, ein klares System für Elternabende und konkrete Formulierungshilfen für die sechs schwierigsten Elternszenarien. Du lernst Mücke, Schaf oder Löwe bei Eltern zu erkennen, im Löwenmodus zu antworten auch wenn die Emotionen hochkochen, und die Grenzen deiner Rolle zu kennen. Inklusive Meldekette bei Kindeswohlgefährdung. Rund 355 Seiten Handwerk für die wichtigste Beziehung im Ganztag. Sofort als PDF zum Download. Weil gute Elternarbeit kein Zufall ist, sondern System.
„Keine Lust." Tim zuckt mit den Schultern, schaut auf sein Matheheft, als hätte es ihm persönlich etwas getan. Seit zehn Minuten ist die Seite offen. Geschrieben hat er nichts. Du weißt nicht, ob du motivieren, drängen oder einfach abwarten sollst. Lernzeit und Hausaufgabenbetreuung gehören zu den schwierigsten Phasen im offenen Ganztag. Weil du drei Rollen gleichzeitig spielen sollst: Begleiter, Trainer und Berater. „Pflicht, Frust oder Chance?" ist dein Praxisbuch für Lernzeit, die wirklich Lernzeit ist. Auf 18 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch die Psychologie der Eigenverantwortung, die zehn Lernprinzipien und die Rolle als Lern-Trainer. Du lernst das 4-Stufen-Modell der Eigenverantwortung, das Stempelsystem für Verhalten und Ergebnis, und das Hausaufgabenboard nach Kanban-Logik für Kinder, die lernen sollen, wie man lernt. Du bekommst Raumgestaltung in fünf Minuten, Lerntechniken von Cornell bis Karteikasten, und einen Ablauf, der den 14-Uhr-Tiefpunkt überbrückt statt daran zu scheitern. Du verstehst, wie du mit Verweigerung, Störung und Überforderung umgehst, und wie du dein Verhältnis zu Eltern und Lehrkräften klärst. Du bist nicht die verlängerte Schulstunde. Rund 285 Seiten Handwerk für die Phase, die über Erfolg oder Frust des Nachmittags entscheidet. Sofort als PDF zum Download. Weil Lernen auch im Ganztag Freude machen darf.
Montag, 7:30 Uhr. Dein Büro. Vor dir liegen die Anmeldungen der neuen Erstklässler, die Urlaubsplanung für die Osterferien, ein Beschwerdebrief von gestern und zwei Krankmeldungen. Das Telefon klingelt. Du denkst: Ich brauche eigentlich gar nicht anzufangen, ich lösche sowieso nur Feuer. Genau da liegt die Falle. Wer als Koordinatorin nur löscht, wird nie planen. Und wer nie plant, muss immer löschen. „Planen, Führen oder Löschen?" ist dein Buch für alle, die den offenen Ganztag koordinieren. Auf 27 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch die drei Kernaufgaben: planen, führen und steuern statt dauerhaft reagieren. Du lernst, dich und dein Team zu führen. Mitarbeitergespräche, Onboarding in den ersten 100 Tagen, Change Management, Umgang mit Widerstand. Und was zu tun ist, wenn das Team gegen dich arbeitet. Du strukturierst Tag, Woche und Jahr. Du baust Übergaben, Besprechungen und ein Kanban-System für Projekte. Du führst Dokumentation, die wirklich jemand liest. Du steuerst Raumkonzept, Mittagessen, Lernzeit und Budget. Du nutzt digitale Werkzeuge, ohne dich von ihnen beherrschen zu lassen. Und du kennst deine rechtlichen Grundlagen. Aufsichtspflicht, Datenschutz, Sicherheitskonzept und Schutzkonzept nach §8a SGB VIII. Rund 290 Seiten Koordinations-Handwerk, von Rolle bis Recht. Sofort als PDF zum Download. Mit System statt mit Feuerwehr.
Die Fachkraft am Nachmittag. Die Koordinatorin am Montagmorgen. Beide finden sich in Situationen wieder, auf die niemand sie vorbereitet hat. Diese Bibliothek begleitet dich durch beide Rollen. Fünf E-Books, zusammen ein Gesamtwerk. Von deiner pädagogischen Grundhaltung bis zur Führung deines Teams. Im Paket: „Nähe, Klarheit oder Konsequenz?" für dein pädagogisches Fundament. „Tür, Tisch oder Telefon?" für Elternarbeit, die Vertrauen schafft. „Pflicht, Frust oder Chance?" für Lernzeit, die wirklich Lernzeit ist. „Snack, Menü oder Buffet?" für Angebote, Projekte und Freispielzeit als Bildungsraum. „Planen, Führen oder Löschen?" für alle, die koordinieren und führen. Fünf E-Books, rund 1.350 Seiten pädagogisches und organisatorisches Handwerk. Von Beziehung bis Budget, von Haltung bis Jahresplanung. Einzeln kosten die Bücher zusammen 285 Euro. Im Paket bekommst du sie für 199 Euro. Alle fünf Bände als PDF, sofort zum Download. Weil der offene Ganztag auf jeder Ebene Handwerk braucht. Und weil gute Arbeit zusammenhängt.
Donnerstag, 14:00 Uhr. Du sitzt im Auto, zwischen zwei Standorten. Dein Handy klingelt. Eine Koordinatorin, ihre Stimme bricht: „Ich weiß nicht mehr weiter, wir haben gerade drei Kündigungen auf dem Tisch, und die Eltern sind..." Du denkst: Ich kann nicht an allen vier Standorten gleichzeitig sein. Das ist der Alltag einer Bereichsleitung. Du führst nicht mehr Fachkräfte. Du führst Führungskräfte. Und du brauchst dafür ein anderes System. „Überblick, Einblick oder Durchblick?" ist dein Buch für Bereichsleitungen im offenen Ganztag. Auf über 20 Kapiteln führt dich Jonas Butz durch die strategische, personelle und rechtliche Ebene einer Bereichsleitung. Du lernst, Kultur, Strategie und Struktur über mehrere Standorte zu verbinden. Du führst deine Koordinatorinnen mit einem System, das auch dann hält, wenn du nicht vor Ort bist. Du baust Recruiting, Onboarding, Personalentwicklung und Offboarding als durchgängige Personalreise. Du nutzt ein Qualitätsmanagement-Handbuch, das deine Prozesse sichtbar macht. Du verstehst Leistungsbeschreibungen als strategisches Instrument. Du kennst die rechtlichen Grundlagen für Bereichsleitung, Datenschutz, KI-Governance und Krisenmanagement. Rund 340 Seiten strategisches Handwerk für Bereichsleitungen, die wirklich steuern statt nur verwalten. Sofort als PDF zum Download. Damit dein Ganztag über alle Standorte hinweg Qualität leben kann.